Otto Keck, der "Maler des Allgäus"

Otto Keck
 wurde am 20. März 1873 in Oberstaufen geboren und starb am 8. April 1948 in Immenstadt. Er entwickelte sich vom Metzger und Gastwirt  als Autodidakt zu einem  geschätzten Kunstmaler.  Sein Lebensweg ist bei Wikipedia festgehalten. Eine Übersicht ist ebenfalls hier nachzulesen.
 
Seine Arbeit umfasste
Porträts, anonyme Allgäuer Charakterköpfe, aber auch als Auftragsarbeiten wie das Bild des Bürgermeisters von Kempten, Hofrat Adolf Horchler und anderer Persönlichkeiten. Mit ihnen wurde er am bekanntesten. Von seiner Allgäuer Landschaft schuf er eindrucksvolle Ansichten. Blumen mit Gegenständen waren Inhalte bei Stillleben. Alltagssituationen verdichtete er bei seinen Genrebildern. Für Weiler, Oberstdorf u. a. zeichnete er Postkarten, schuf für Firmen Werbebilder, z. B. für die Hutfabrikation in Lindenberg und die Milchwirtschaft. Die Schützenscheiben gehören ebenfalls zu seinem Gesamtwerk.
 
Beispiele aus seinem Kunstschaffen
 
Quelle: Thomas Weiß: Otto Keck (1873-1948 - ein Allgäuer Maler, Ausstellungskatalog, Kempten 1987 (Zusammenstellung Wolfram Benz, Eglofs)
   


                      Selbstbildnis, 1921


       Xaver Henkel, Käser in Immenstadt, 1943


              Porträt Hans Ostler, 1924
 


"Bergfrühling" (Porträt Paula Pfeiffer),
                                  1937


Frau auf Balkon (Porträt Maria Seiferth), 1937


               Musizierende Mädchen, 1923



     Allgäuer Landschaft mit dem Ort Gestratz, 1928


             Christlesee bei Oberstdorf, 1930


                    Bodenseelandschaft, 1933



  Landschaftsausblick mit Bäumen, 1930


                Stilleben mit Apfel und Glas, o. J
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Schießscheibe  - "Schlußschießen auf der alten                                 Schießstätte d. 24. 6. 1910"